Man kann sich natürlich auch über die Qualitäten des Keepers Gerrie Eijlers streiten. Man kann es entsprechend schade oder gut finden, dass er den Handball-Bundesligisten SCM verlassen muss - weil er zu höheren Zielen nicht passt. Es stellt sich nur die Frage , ob ein höheres Ziel derzeit auch auf den SCM zugeschnitten ist oder ob Eijlers neben Dario Quenstedt nicht zielführend gewesen wäre?

Wie auch immer: Im Geschäft um den größten Erfolg geht es nicht um Verdienste oder Sympathien, sondern um Punkte und Platzierung. Der SCM hatte in der Hinrunde alle Ziele aus den Augen verloren, weil auch Eijlers die vielen verletzungsbedingten Ausfälle nicht kompensieren konnte. Das hätte übrigens kein Welttorhüter geschafft. Derweil belehrt die Rückrunde alle Kritiker der ersten Halbserie eines Besseren, weil mit vollständigem Kader die Erfolge zurückgekehrt sind. Und die Paraden von Quenstedt und Eijlers. Die Not, auf ihrer Position schon jetzt einen Wechsel vorzunehmen, hat schlichtweg nicht existiert.