Böse Zungen haben bis vor etwa zwei Jahren den Fußball-Regionalligisten 1. FC Magdeburg für untrainierbar gehalten. Da war durchaus etwas Wahres dran, denn egal, wer auf der Bank Platz nahm, musste früher oder später vorzeitig seinen Hut nehmen. Erst Andreas Petersen hat - trotz mancher Turbulenzen - zuletzt bewiesen, dass es auch anders geht, hat den Traditionsverein schneller als erwartet aus dem Tal der Tränen wieder nach oben geführt. Nun soll Jens Härtel, derzeit Juniorencoach bei RB Leipzig,dessen erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Ein ebenso reizvolles wie schwieriges Unterfangen, gilt es doch, den dritten und letzten Teil des Planes, nämlich Drittliga-Aufstieg, umzusetzen.

Die wichtigste Personalie ist die des Trainers, hat Mario Kallnik, sportlicher Leiter des FCM, unlängst betont. Mit Petersen lag er vor zwei Jahren goldrichtig. Nun aber kommt es noch mehr auf eine Punktlandung an, denn nur, wenn der Neue auf Anhieb einschlägt, ist das große sportliche Ziel zeitnah zu erreichen.