Nicht mal mehr ein Jahr Zeit ist es bis zur Eröffnung der Bundesgartenschau. Die Spannung steigt. Wird alles rechtzeitig fertig? Wie lang wird der Winter, schaffen die Frühblüher es, ihre Blütenpracht zu entfalten? Wie viele Besucher strömen wirklich in die Havelregion und ist das alles logistisch zu packen?

In der Theorie ist so gut wie alles geklärt, die Praxis wird zeigen, wie gut die Pläne sind. Doch lässt sich nicht alles planen. Vor allem nicht, wie fit die Einwohner für die vielen Gäste aus nah und fern sind. Begreifen sie die Buga als die Chance für ihre Heimat? So viel Geld, wie jetzt investiert wurde, um die Region vorzeigbar und einladend zu gestalten, wäre ohne Buga lange oder gar nicht geflossen.

Das gilt es, mit Leben zu füllen und da scheinen noch einige Potenziale irgendwo versteckt zu schlummern. Fakt ist, solch eine Gelegenheit, sich weithin bekannt zu machen und den Wunsch zu schüren, unbedingt wieder einmal an die Havel zu kommen, gibt es nach der Buga nie wieder.