Billiger wird es nicht wieder, darauf stimmt die Ernährungswirtschaft die Verbraucher ein. Beim Getreide haben Ernteausfälle die Preise auf dem globalen Markt in die Höhe getrieben, auch Spekulanten haben kräftig mitgemischt und abgesahnt.

Von preisdrückender Überproduktion in der Landwirtschaft dürfte in Zukunft immer seltener die Rede sein. Die wachsende Weltbevölkerung will ernährt werden, aber die Äcker werden nicht größer. Und ein Teil von dem, was darauf wächst, wird nicht für den Teller, sondern für Tank und Kraftwerk erzeugt. Dass uns der Klimawandel immer häufiger Missernten beschert, darauf wird man sich ebenfalls einstellen müssen.

Innovative Technologien sind nötig, um die Verknappung abzumildern – nicht nur wegen der Preise im Marktregal, sondern wegen der steigenden Zahl hungriger Mäuler in aller Welt.(Wirtschaft)