Die Automobilindustrie nimmt wieder Fahrt auf. Audi, BMW, Mercedes und Volkswagen vermelden steigende Verkaufszahlen. Das ist gut für die Hersteller. Und auch die rund 200 Automobilzulieferer aus Sachsen-Anhalt profitieren von dem Konjunkturschub. Sie lässt der positive Jahresbeginn aufatmen. Denn die Autokrise hatte die Zulieferer einem Stresstest unterzogen.

Doch der Druck auf die Branche ist weiterhin groß. Die Preise für Rohstoffe steigen, gleichzeitig machen die Kostenanforderungen der Autohersteller den Zuliefererfirmen zu schaffen. Für Sachsen-Anhalts Zulieferer dürfte der Wandel noch nicht vorbei sein. Gerade strukturschwache Unternehmen mit einer begrenzten Innovations- und Investitionsfähigkeit haben es schwer. Die Firmen müssen auch den Blick nach China werfen. Dortige Investoren betätigen sich vermehrt bei wirtschaftlich angeschlagenen, aber technologisch führenden Zulieferern aus Europa.