Zur Strategie von Wladimir Putin gehört es, die Separatisten militärisch so stark zu machen, dass ihre Bekämpfung möglichst viele Opfer fordert. Kiew müsste einlenken. Der Konflikt würde nach einem Waffenstillstand "eingefroren" werden. Die Ostukraine wird dann zu einem zweiten Transnistrien und nach und nach russisch.


Die hohen Verluste der ukrainischen Armee nach Abschüssen von Hubschraubern und einer Transportmaschine sind eine direkte Folge dieser Strategie. Russische Söldner feuern mit russischen Raketen. Das ist kein "Volksaufstand" der Ost-Ukrainer. Alles spricht dafür, dass auch die 298 Insassen der MH-17 Opfer der russischen Strategie geworden sind.

Versehentlich abgeschossen von russischen Spezialisten, die per Radar ein Flugzeug genau treffen, aber über Funk nicht genau identifizieren können. Der Westen sieht weiter dabei zu, wie die russische Soldateska nach jeder Waffenruhe stärker wird. Putins Strategie geht auf: Die Ost-Ukraine ist ihm kaum noch zu nehmen.