Zwei junge Magdeburger bauen einen Roboter und werden damit Weltmeister beim Robo-Cup. Vielleicht verändern sie damit ganz nebenbei die Arbeitswelt. Wird sie einmal in Serie produziert, ist die Meister-Maschine von Daniel Busse und Lukas Hoyer in der Lage, in einem brennenden Haus selbstständig zu arbeiten und Menschen zu retten. Das könnte den Alltag von Feuerwehrleuten erleichtern - und sie ersetzen.

Warum sollten Menschen gefährliche Berufe ergreifen, wenn Maschinen darin besser sind? Schon jetzt arbeiten Roboter in schwierigen Gebieten und schweißen unter Wasser an Pipelines. In den USA verfassen Computerprogramme Sportnachrichten. Das ist eine Vision, die manchem unheimlich ist. Aber niemand muss sich ängstigen. Auch wenn durch die Roboter Jobs verloren gehen: Emotionen, Kreativität und flexibles Denken sind Eigenschaften, die noch in Zukunft im Berufsleben wichtig bleiben. Es wird andere Jobs geben, die Roboter überfordern. Seite 3