Der islamische Fundamentalismus scheint nach Faschismus und Kaltem Krieg eine neue Bedrohung für den Weltfrieden zu werden. Es ist der Kampf von selbsternannten Gotteskriegern im Namen Allahs gegen alles, was nicht ihren Werten und Vorstellungen entspricht. Und die stammen aus dem Mittelalter, als auch Christen meinten, Andersgläubige mit Gewalt bekehren zu müssen. Die IS-Kämpfer, und wie sie sich sonst wie in Afrika und Asien nennen, sind mit ihrer verqueren Ideologie auf dieser Stufe stehen geblieben.

Man darf allerdings diese Verbrecherorganisationen, die im Namen des Propheten Mohammed morden, Menschen entführen und versklaven (auch Muslime!), nicht mit dem Islam gleichsetzen. Um so verwunderlicher ist es, dass deren religiöse Führer und Intellektuelle nahezu schweigen. Kein Aufschrei. Keine Fatwa (religöses Urteil). Keine Massenproteste gegen solche Unmenschen, die an das grausame Pol-Pot-Regime in Kambodscha erinnern lassen.

Die viel beschworene Umma, die weltweite Gemeinschaft der Muslims, kennt offenbar doch keine Solidarität. Vermutlich existiert sie sogar nicht.