Vielleicht kennen Sie das: Auf einem Spaziergang kommt man an einer Streuobstwiese vorbei und greift bei dem so wunderbar aussehenden Apfel einfach zu. Ist ja nichts dabei, es hängen noch viele weitere Früchte am Baum. Manchen Landwirt trifft diese Denkweise jedoch härter als gedacht - weil man eben nicht der Einzige ist, der so handelt.

Besser ist es, herauszufinden, wem der Apfelbaum gehört und damit die Frage zu klären, ob ich mich einfach bedienen kann. Inzwischen geht das mit einem internetfähigen Handy sogar bequem unterwegs. Die Seite www.mundraub.org listet viele Fundstellen auf, wo Sammler keine Eigentumsrechte verletzten. Bleibt zu hoffen, dass sie aktuell gehalten wird und die Einträge regelmäßig kontrolliert werden. Ist die Fundstelle dort noch nicht registriert, bekommt man unterwegs auch schnell die Telefonnummer der Gemeindeverwaltung heraus. Wenig Aufwand, großer Ertrag - und mit ein bisschen Glück ein leckerer Apfel ohne schlechtes Gewissen.