Neue Saison, neues Glück und eine neue Chance für den krisengeschüttelten Handball, das ramponierte Image aufzupolieren. Das geht am besten mit spektakulären und spannenden Spielen in einer Liga, die ihren Ruf als stärkste der Welt gerecht wird. Grundvoraussetzungen dafür sind Chancengleichheit, dass möglichst jeder jeden schlagen kann und dass sich nicht schon nach dem ersten Viertel der Saison Langeweile breitmacht, weil erst der FC Bayern des Handballs (THW Kiel) kommt und dann der "Rest".

Apropos: "Best of the Rest" - diesen Ausdruck verwendet Manager Marc Schmedt gern, wenn es darum geht, die Ambitionen des SC Magdeburg zu umschreiben. Soll heißen: Der Vorjahressiebte kämpft hinter der Spitzengruppe mit Titelverteidiger Kiel, dem "Meister der Herzen" Rhein-Neckar Löwen sowie Champions-League-Sieger Flensburg um die Plätze vier bis sechs. Dass gut eine Handvoll Vereine das Gleiche vorhat, macht die Sache nicht einfacher - aber spannender. Und so wollen wir es ja haben.