Gut gedacht, aber schlecht gemacht - der von der Landesregierung geplante Verein zur Förderung des ländlichen Raumes steht schon vor der Gründung in der Kritik. Und das völlig zu Recht.

Natürlich macht es Sinn, verschiedene Initiativen zu dieser Thematik zu bündeln. Aber dafür braucht es keine neue Struktur. Die existierende Landesentwicklungsgesellschaft hätte mit dem Geld ausgebaut und mit der Aufgabe betraut werden können. Das wäre nicht nur schneller gegangen, sondern auch mit weniger Bürokratie verbunden gewesen.

Man kann dem Land nur wünschen, dass der Plan - sofern er wirklich umgesetzt wird - aufgeht und das neue Instrument seinen Zweck auch erfüllt. Bleibt dieser Erfolg aus, drängt sich ein anderer Verdacht auf: Dass noch ein Auffangbecken für zu versorgende Beamte und Politiker geschaffen werden soll - so, wie sich die Befürchtungen gerade erst bei der im Dezember 2012 gegründeten Landesenergieagentur leider bestätigt haben.