Microsoft hat Einblick in sein neues Betriebssystem gewährt. 2015 soll mit Windows 10 alles besser werden. Windows 8 wird wenig geliebt. Der klassische PC-Nutzer mag nicht "touchen", wenn er klicken kann. Und er mag den Startcenterknopf, weil der schon immer da war. Windows 10 soll diese Mängel beheben. Die Probleme von Microsoft werden damit nur zum Teil gelöst.

Windows-PCs sind in der Realität graue Kisten, die in vielen Haushalten mehr recht als schlecht als Schreibmaschine, Internetfenster und Spielkonsole ihren Dienst verrichten. Auch in zehn Jahren wird das mit Windows 7 noch genauso möglich sein. Die Folge: Der PC-Verkauf schrumpft. Wer neu kauft, investiert in Lifestyle-Produkte wie Smartphones, Tablets und Laptops. Die werden immer mehr zum Ersatz für die Kisten. Das neue Windows 10 will deshalb in moderner Anmutung alle Plattformen gleichzeitig bedienen. Das ist kühn und ambitioniert. Falls dies gelingt, wird es eher zur Rettung der Windows-Welt beitragen als die Rückkehr des Startcenterknopfes.