Geht ein Festival zu Ende, resümiert man gern und blickt nach vorn. Wie war es? Was bleibt?

Die Filmkunsttage sind in ihrem vierten Jahr immer noch jung und stehen im Schatten etablierter Festivals. Aber sie sind größer und attraktiver geworden. Es hat sich was entwickelt in den vergangenen Jahren. Zehn Kinobetreiber, mehr als zuvor, haben das Festival in die Fläche getragen. Das Programm ist mit Lesungen, seinen Reihen, Gesprächen und der Filmkunstwerkstatt vielfältiger geworden. Erstmals hat es zwei kuratierte Wettbewerbe gegeben. Schauspieler und Regisseure reisten an.

Das Festival bot Studiokinogängern fünf Tage eine Fülle an cineastischen Eindrücken jenseits des Mainstream. Vor allem aber gab es hiesigen Filmschaffenden eine Plattform, ihre Kunst zu präsentieren. Da die Hälfte der gezeigten Produktionen aus Mitteldeutschland stammt, wurde so manchem Festivalgast bewusst, dass es vor der Tür eine interessante Filmszene gibt.