Das klassische Autohaus am Stadtrand hat ausgedient. Die deutschen Konzerne versuchen seit längerem, die Zahl ihrer Niederlassungen zu reduzieren. Mit Vorzeige-Filialen in Innenstädten, temporären Läden oder Online-Shops sollen künftig die Kunden erreicht werden. Ein Trend, der sich auch in anderen Branchen beobachten lässt. Denn der gesamte Einzelhandel befindet sich derzeit in einer Transformationsphase.

Die großen Marken erwarten nicht länger, dass Kunden den Weg zu ihnen finden. Mit Pop-up-Stores bewegen sich die Unternehmen gezielt dorthin, wo sich potenzielle Käufer aufhalten. Es entstehen Begegnungszentren. Eine Marke zum Anfassen. Auch Online-Shops, bei denen Kunden die Ware vom heimischen Sofa aus kaufen, werden immer wichtiger. Unternehmen müssen es aber schaffen, beide Welten miteinander zu verbinden. Denn auch künftig wird es Händler geben müssen, die dauerhaft vor Ort am Standort des Kunden vertreten sind.