Nach vielen Diskussionen um die Trägerschaft und einem langen Ringen um die Immobilie der einstigen DDR-Staatsbank in Magdeburg werden die Pläne für das neue Dommuseum konkreter. Thematisch wird das Haus die Herrschergrablege mit den Funden um das Editha-Grab, die Erzbischöfe Magdeburgs und die Entwicklung des Areals um den Dom beleuchten. Räumlich gesehen soll es einen musealen Bogen schlagen und zukünftig verbindendes Element sein zwischen Kulturhistorischem Museum, gotischem Dom und dem Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen werden. Magdeburg wird das gut zu Gesicht stehen.

Eine interessante Ausstellung in einer gut sanierten Hülle ist aber nur die eine Seite. Ein neues Museum muss auch mit Leben gefüllt werden. Dafür benötigt es mehr als nur den Einlassdienst, es braucht vor allem museumspädagogisches Personal. Hier muss die Stadt weit nach vorn denken. Immer wieder hört man aus Museen: Kaum Mitarbeiter, kaum Gästebetreuung.