Firmen eines Ex-SPD-Bundestagsabgeordneten sind mit hohen Millionen-Beträgen von der landeseigenen IBG unterstützt worden - mindestens eine davon ist offenbar zudem steuerlich begünstigt worden. Nun ist es so, dass auch anderen Unternehmen im Land bereits Schuldungszinsen erlassen worden sind. Also alles im Lot?

Nicht ganz! Was diese Angelegenheit brisant macht, ist vor allem die Geheimniskrämerei im SPD-geführten Finanzministerium. Anfragen eines hartnäckigen CDU-Abgeordneten wurden zunächst immer wieder nichtssagend beantwortet. Der Landesrechnungshof, der nur durch Zufall auf die brisante Steuergeschichte gestoßen ist, wird jetzt knallhart ausgebremst.

Ein solches Vorgehen lässt vortrefflich Spekulationen gedeihen, ob da auf der SPD-Parteischiene nicht einiges gedeichselt wurde. Je mehr das Finanzministerium mauert, desto spannender dürfte die ganze Geschichte werden.