Magdeburg ist von Kopf bis Fuß auf Handball eingestellt. Diesen Eindruck bekommt zumindest derjenige, der sich dieser Tage unter den SCM-Fans umhört. Nach der fünfwöchigen Winterpause ist der Hunger auf weitere Siege der Mannschaft um Trainer Geir Sveinsson bei den Anhängern groß. Aber nicht nur da. Auch van Olphen Co. haben nach der Erfolgsserie in der Hinrunde Blut geleckt und wittern auf Rang vier gar Champions-League-Luft.

Die Zeit, eine erfolgreiche Ära frisch aufzupolieren, scheint nicht nur reif, sondern auch günstig. Im Schatten des Dreikampfes um die Meisterschaft sowie der Dramatik im Abstiegskampf kann sich der SCM in Ruhe an die Arbeit machen und seine Position festigen. Doch Holzauge, sei wachsam! Sieben Punkte Vorsprung auf Rang fünf sind komfortabel, aber kein Ruhepolster. Die Qualität, mit einem Sieg gegen Gummersbach die Erfolgsserie fortzusetzen, ist zweifellos vorhanden. Ein wichtiger Schritt zur Umsetzung ist es, die Zeichen der Zeit zu erkennen: Der SCM steht vor einem Schlüsselspiel!