Sachsen-Anhalts Kleingärtnern stehen schwierige Zeiten bevor. Vor allem der demografische Rückgang hat negative Auswirkungen, von denen in erster Linie die hiesigen Kleingärtner betroffen sind. Schon jetzt liegen 20000 von 120000 Parzellen brach. Tendenz: weiter rückläufig. Es muss also dringend etwas passieren.

Es ist gut, dass sich der Landeskongress der Kleingärtner mit den sich verschärfenden Problemen intensiv befasst hat. Die Lage wird nicht beschönigt, es wird Klartext geredet und nach Lösungen gesucht. Klar ist, dass am Rückbau von Kleingartenanlagen kein Weg vorbeiführt. Wer sich dagegen sperrt, dem droht über kurz oder lang die Insolvenz.

Unstrittig ist: Der Rückbau-Prozess erfordert Geduld und dürfte für einige Betroffene schmerzlich werden. Kleingärtner und Kommunen sind jetzt verstärkt gefordert, gemeinsam Konzeptionen zu entwickeln. Und das Land sollte Möglichkeiten finden, den Rückbau finanziell zu unterstützen.