Dass sich die Straße der Romanik in den vergangenen Jahren zu einer der beliebtesten Touristenroute Deutschlands entwickelt hat, ist auch dem bürgerschaftlichen Engagement vor Ort zu verdanken. Neben enormen Investitionen in die Denkmalpflege sind es vor allem die Projekte vieler Engagierter, die die großen Dome und kleinen Dorfkirchen mit Leben füllen. Musiksommer, musikalisch-literarische Entdeckungsreisen, Bücher, Feste, Ausstellungen, Führungen - die Angebote sind äußerst vielfältig und interessant. Um Besucher zu locken, braucht die Straße der Romanik auch weiterhin solche Ideen.

Dass die Menschen hinter diesen Ideen und Projekten mit dem Romanikpreis geehrt werden, ist schöne und motivierende Anerkennung. Und doch sollte im 20. Jahr des Preises darüber nachgedacht werden, ob man weiterhin alljährlich an vier Preisen festhalten will. Es gibt mittlerweile Preisträger zuhauf. Nur einmal Gold wäre mehr Ehre.