Mit der Wahl des neuen Vorstandes im Landesfeuerwehrverband ist zu hoffen, dass die Ehrenamtlichen endlich zur Ruhe kommen und sich auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren können.

Es stehen viel zu wichtige Aufgaben an. Die Feuerwehren verlieren immer mehr Mitglieder, denn kaum jemand ist noch bereit, ein Ehrenamt zu übernehmen. Viele der Freiwilligen scheiden aus Altersgründen aus. Die Jüngeren sehen sich zeitlich überfordert oder ziehen lieber andere Hobbys vor als den Einsatz in einer Feuerwehr. Wen wundert es auch, wenn viele Einsatzkräfte mit mehr als 30 oder 40 Jahre alten Oldtimern ausrücken müssen oder auch sonst die Anerkennung dieses wichtigen Ehrenamtes sich in Grenzen hält.

Der Landesvorstand muss für seine knapp 40.000 Mitglieder künftig noch stärker kämpfen und lauter als bisher Alarm schlagen. Damit Kommunen und Land endlich lernen, wieder mehr für ihre Feuerwehren zu brennen.