Volkswagen hat in den USA seit dem Käfer keinen Verkaufsschlager mehr platzieren können. Das zu ändern war Chefsache. Ein Konzept von Martin Winterkorn sollte die Marke auf dem umkämpften Automarkt erfolgreich machen. Für mehr als 900 Millionen Euro baute VW ein Werk, wollte sich so als lokaler Hersteller in den USA etablieren. Zudem wurde mit der amerikanischen Version des Passats ein aggressiv gepreistes Modell eingeführt. Doch die Verkaufszahlen sind enttäuschend. Volkswagen hat in den USA das denkbar schlechteste Image - nämlich gar keins.

Dass der Golf in den USA im vergangenen Jahr zum "Car of the year" gekürt wurde, ist angesichts der Verkaufszahlen des Kleinwagens ein schlechter Witz. Der US-Markt wird dominiert von den bulligen SUVs. Diesen Trend hat Volkswagen erst spät erkannt. Unter den 20 meistverkauften Fahrzeugen des Landes findet sich nicht ein einziger VW.