Die freiwilligen Feuerwehren im Land drohen auszutrocknen. "Wegen Personalmangels geschlossen", könnte es bald in mehreren Orten an den Fahrzeughallen heißen. Dabei hat das Innenministerium mit dem "Projekt 2020" schon versucht, durch Zusammenlegen von Wehren und der Einführung eines Additionssystems für eine Mindeststärke von sechs Einsatzkräften am Ort zu sorgen. Doch egal an welcher Ecke man an einer immer kleiner werdenden Decke zieht, irgendwo entsteht immer ein Lücke.

Aus diesem Grund darf es nicht allein Sache der Feuerwehren sein, für den Nachwuchs im Gerätehaus zu werben. Diese Aufgabe gehört auf viel breitere Schultern verteilt. Unterstützung muss auch dringend von Bürgermeistern und Landräten kommen, die sich eben nicht immer nur hinter leeren Kassen verstecken können. Manchmal bewirkt schon das Setzen von Prioritäten für die nötige Anerkennung der Feuerwehr. Und das wiederum hebt die Motivation in der ehrenamtlichen Truppe.