Wieder einmal belegt eine Studie, dass psychische Erkrankungen bei Arbeitnehmern immer häufiger werden, darunter Depressionen. Seit Jahren die gleiche Meldung. Erschreckend ist daran aber nicht nur der Fakt allein, mindestens ebenso erschreckend ist der Umstand, dass man sich daran offensichtlich gewöhnt hat, dass man diesen Zustand mittlerweile als "normal" zu empfinden scheint. Denn von "Gegenmaßnahmen" ist weit und breit nichts zu sehen.

@109_Meinung_Kommentar_Text:Ganz gleich, wo man sich umhört – gestöhnt wird überall. Weniger Leute müssen mehr arbeiten, mehr Gewinn erwirtschaften und möglichst weniger Geld dafür verlangen. Immer häufiger fällt der Begriff der sozialen Kälte. Wenn diese Entwicklung anhält, der Mensch nur noch als Arbeitskraft gesehen wird, die funktionieren muss, wird aus der sozialen Marktwirtschaft ein Scherbenhaufen.(Wirtschaft)