Lange Jahre war der Verkehrsflughafen Cochstedt das Sorgenkind der Landesregierung. Er galt nach dem Fehlstart der einstigen Investoren als unverkäuflich und drohte, ein Symbol für die Verschwendung von Steuergeldern beim Aufbau-Ost zu werden.

Da war es sehr mutig, dass sich der damalige Wirtschaftsminister Horst Rehberger (FDP) und sein Nachfolger Rainer Haseloff (CDU) dazu entschlossen, an diesem Projekt festzuhalten, denn das war nicht ohne Risiko.

Jetzt zeigt sich, dass ihre Strategie, länger auf seriöse Käufer für den lange Jahre verwaisten Flughafen zu warten und ihnen beim Kaufpreis entgegenzukommen, richtig war. Die Entscheidung für die beiden dänischen Investoren Peter Sølbeck und Michael Agerled hat sich als Glücksgriff erwiesen. Sie haben bislang rund 2,5 Millionen Euro in Cochstedt investiert und mehr als 30 Mitarbeiter eingestellt. Weiter so!(Seite 1)