Der neuen Landesregierung kann man attestieren, die Wünsche der Wirtschaft nach Schwerpunktsetzungen in der jetzigen Legislaturperiode ernst zu nehmen - zumindest was das Thema Informationstechnologie betrifft.

Auf diesem Gebiet ist zu lange nebeneinanderher, doppelt und dreifach gewurschtelt worden. Was die eine Behörde für Daten verschickte, konnte die andere nicht immer gebrauchen, was das eine Rechenzentrum machte, blieb im anderen im Dunkeln. Die steuernde, von den Arbeitgebern gewünschte Hand im Rang eines Staatssekretärs mit Jörg Felgner gibt es nun. Das ist gut so. Kraft seines Amtes und seiner Person - der ehemalige Büroleiter von Finanzminister Jens Bullerjahn ist gut vernetzt - kann es gelingen, dem Datenverkehr von Land, Kommunen und Ministerien ein gemeinsames (IT-)Format zu geben. Und das einmal über mehrere Ressorts hinweg. (Seite 1/Wirtschaft)