Fast um 40 Prozent gestiegen ist im vergangenen Jahr die Zahl der Verkehrsunfälle, an denen Lastkraftwagen beteiligt waren. Nun könnte man es sich einfach machen und diese Tatsache einzig und allein dem nach der Krise wieder ins Rollen gekommenen Transport auf der Straße zuschreiben. Doch wäre das sicherlich zu kurz gesprungen.

Ein Großteil der Unfälle ist dem Druck geschuldet, dem die Lkw-Fahrer ausgesetzt sind. Der Verkehrsgerichtstag hat das erkannt und will mit solchen Forderungen wie Tempomateinstellung auf 80 Stundenkilometer, stärkere Kontrollen und Gewinnabschöpfung (bei Überladung) gegensteuern.

Dass es besonders osteuropäische Lkw sind, die auf Autobahnen schwere Unfälle verursachen, ist bekannt. So rasten 47 Fahrer aus diesen Ländern (von insgesamt 53 Auffahrunfällen) in Stauenden. Auch hier gibt es nur eines: Mehr Kontrollen.(Sachsen-Anhalt)