Die Weichen für den Geldfluss aus dem europäischen Agrartopf werden zwar erst zum 1. Januar 2014 umgestellt, gezogen und gezerrt wird aber schon jetzt. Die neuen Mitgliedstaaten wollen ihr Stück vom Kuchen, das ist gerecht. Auch innerhalb Deutschlands könnte es Umschichtungen geben. Der größte Schlag ins Kontor wäre eine Beschränkung nach Betriebsgröße, die würde den Osten Deutschlands heftig treffen. Agrarminister und Berufsverbände sind bemüht, das Schlimmste abzuwenden.

Dem Spektakel zuzuschauen und zu hoffen, dass sich für den Betrieb nichts ändert, wäre fatal. Dass das Geld nach Sachsen-Anhalt künftig spärlicher fließen wird, gilt als gesetzt. Nur, wie viel weniger es sein wird, diese Antwort liegt verborgen im EU-Nebel. Wenn sich der gelichtet hat, sollten in den Unternehmen Strategien in den Schubladen liegen, wie es trotzdem weitergehen kann. (Wirtschaft)