Zwei Dinge sind Fakt: Einerseits gibt es aufgrund dessen, dass wir immer älter werden, einen großen Bedarf an Betreuern. An Helfern aus der eigenen Familie, an ehren- oder hauptamtlichen. Andererseits gibt es viel Unkenntnis und daraus resultierende Ängste, sich als Betreuer für Bedürftige zu engagieren, die mit den Fragen des Alltags nicht mehr alleine zurechtkommen. Ganz egal, ob es um das Bezahlen der Miete geht oder das Kündigen von Verträgen.

Die 15 Faltblätter, die die Landesarbeitsgemeinschaft Betreuung mit Hilfe des Justiz- und des Sozialministeriums innerhalb eines Jahres erarbeitet hat, sind deshalb nicht mit Geld zu bezahlen. In kurzer, verständlicher Form wird darin mit vielen Betreuungsvorurteilen aufgeräumt und es wird erklärt – an ganz praktischen Beispielen – wie Betreuungsarbeit geleistet wird. Ein gelungenes Projekt. Auch wegen der hervorragenden Cartoons.