Bereits zum zweiten Mal waren die Messehallen in Magdeburg Treffpunkt für das größte Treffen der Roboter-Tüftler in Europa. Für die Stadt, ihre Schulen und die Universität ist dieser sportliche Maschinen-Wettstreit eine tolle Herausforderung. Magdeburg hat die Chance genutzt, sich einem bundesweiten Fachpublikum als Standort zu präsentieren, an dem kreativen Technikern mit hoher Wertschätzung und Respekt begegnet wird. Das ist für die Außenwirkung der Region mehr wert als viele bunte Hochglanzbroschüren.

Schön wäre es, wenn es den Veranstaltern in Zukunft gelingen könnte, den Robocup näher am Publikum zu inszenieren. Kürzere Spiele, mehr erklärende Moderationen würden den Schauwert für Besucher erhöhen. Genügend Publikumsinteresse besteht. Denn die Grundfrage des Robocup bleibt spannend: Wie viel Mensch steckt in "Robi"?