Genügt es wirklich, dem Alkohol freundlich gesinnten Autofahrern ein Messgerät ins Gefährt zu bauen, das erst nach dem Pusten die Wegfahrsperre deaktiviert? Werden wir damit genug geschützt? Wieder einmal bleibt Politik im Ansatz stecken. Was ist mit den suizidgefährdeten Kfz-Besitzern? Mit den kranken und übermüdeten oder jenen, die einfach mies drauf sind und andere gefährden?

Was wir brauchen, ist ein Rundumschutz, bei dem die Alkoholprobe nur der erste Schritt sein kann. Folgen müsste eine psychologische Befragung samt Lügendetektor, der EKG-Belastungstest und eine grobe Überprüfung der Blutwerte, falls Medikamentenmissbrauch vorliegt. Warum kommen die in Berlin nicht auf so naheliegende Dinge?(Politik)