Deutschland gelingt es nach wie vor nicht, den engen Zusammenhang zwischen sozia-ler Herkunft und beruflichem Erfolg, wie ihn bereits die PISA-Studien attestierten, aufzubrechen. Eineinhalb Millionen junge Menschen haben keinen Berufsabschluss, bei mehr als der Hälfte von ihnen mindestens ein Elternteil ebenfalls nicht. Das ist ein gravierendes Problem, das es bereits an der Wurzel anzupacken gilt.

Die Wurzel, das ist das Elternhaus. Um Kindern aus bildungsfernen Familien eine bessere Bildung zu ermöglichen, ist es mit einem Bildungspaket für Hartz-IV-Empfänger nicht getan. Es fehlt nicht allein am Geld, es fehlt an Perspektiven. Kinder, deren Eltern von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen sind, entwickeln keine solchen Perspektiven. Zuversicht erwächst nicht aus einem Geldschein, sondern aus der Miene der Eltern. Und wenn es schon da wenig zu lachen gibt …