Es war einmal ein Bundeskanzler. Der hieß Gerhard Schröder und sprach im Landtagswahlkampf Klartext: "Die A 14 kommt. Da muss niemand Zweifel haben." Das war im März 2002. Mehr als neun Jahre später gibt es seit gestern für die ersten sechs der 155 Kilometer A 14 Nord Baurecht.

Mit "Es war einmal" fangen viele Märchen an. Und mit sechs Kilometern Autobahn könnte für sehr viele Menschen ein Traum (und für deutlich weniger ein Albtraum) beginnen, wenn im Herbst tatsächlich die Bagger anrollen. Das Land scheint jedenfalls fest entschlossen zu sein.

Aber auch wenn der Anfang offenbar bevorsteht: Ob es ein glückliches Ende gibt, ist weiter ungewiss. Die Entscheidung, ob die Planungen in Sachen Naturschutz vor Gericht Bestand haben, muss erst noch fallen. Die Zweifel bleiben also.