So ein Funknetz ist schon eine feine Sache. Ob mit Laptop im Garten, dem Handy im Wohnzimmer oder dem PC am Schreibtisch – kein Kabelgewirr, der Zugang ins Internet ist drahtlos. Doch Vorsicht, sagt der Bundesgerichtshof. Wer so ein Funknetz hat, muss die Schotten für Fremde dichtmachen, sonst kann es teuer werden.

Der Richterspruch stellt klar, was der gesunde Menschenverstand ohnehin rät. Ein Minimum an Sicherheit muss sein. Wer sein Funknetz leichtsinnig für andere nutzbar lässt, kann zur Kasse gebeten werden, wenn diese das Funknetz nutzen, um Straftaten zu begehen, etwa illegal Musik anzubieten.

Immerhin hat das oberste Gericht allzu gierigen Abmahnanwälten eine Kostenbremse auferlegt. Viel besser wäre es allerdings, wenn die Software der Funknetzgeräte die Nutzer zwingen würde, ein eigenes Passwort zu verwenden!(Ratgeber)