Wenn ein Fußball-Bundestrainer wie jetzt Joachim Löw seinen Kader für die bevorstehende WM benennt, gibt es höchst unterschiedliche Reaktionen, diskutiert jeder mit, wissen es viele besser. So auch diesmal. Allein die Nominierung des Hamburgers Dennis Aogo oder die Tatsache, dass nur 27 statt der möglichen 30 Spieler im vorläufigen Aufgebot mit den acht WM-Teilnehmern von 2006 und sieben U-21-Europameistern stehen, kommt einigermaßen überraschend.

Was absolut Sinn macht, ist die geplante Blockbildung mit sieben Bayern-Profis, darunter Senkrechtstarter Thomas Müller. Schon 1974 hatte Deutschland mit einer großen Fraktion um Franz Beckenbauer und Gerd Müller den Titel geholt. Und auch beim Triumph 1990 standen sechs Akteure vom Rekordmeister im DFB-Team. (Seite 1/Sport)