Europas Airports könnten neben Fluglotsen nun auch gut Vulkanologen im Tower gebrauchen. Nichts bereitet derzeit mehr Sorgen als der feuerspuckende Berg auf Island, dessen unberechenbare Ausdünstungen jederzeit alle Flugpläne über den Haufen werfen können. Dabei hatte Deutschland bei der jüngsten Vulkan-Attacke noch Glück: Die Wolke machte einen Bogen um den bundesrepublikanischen Luftraum.

Wir erleben möglicherweise schon den Auftakt eines turbulenten Feriensommers. Dessen Gelingen ist an einen funktionierenden Charterflugverkehr gebunden, von Verspätungen oder Streiks mal abgesehen. Die Flugasche richtet sich aber nicht nach Ferienterminen in Südengland oder Ostwestfalen und könnte für ein Riesendurcheinander sorgen. Die Bahn bietet leider nur begrenzte Alternativen. Es rächt sich die Vernachlässigung dieses asche-unabhängigen Verkehrsmittels.(Rund um die Welt)