Magdeburg wird als Tagungsort immer beliebter. Dies hat viele Gründe. Die Attraktivität der Stadt für das touristische Begleitprogramm dürfte da nicht ganz im Vordergrund stehen. Eher schon die vergleichsweise geringen Kosten und die gute Erreichbarkeit der Stadt in der Mitte Deutschlands. Diese zentrale Lage ist für die Anreise mit dem Auto von Vorteil. Den Standortnachteil einer fehlenden ICE- und Flughafenanbindung macht sie nicht wett.

Eine Kongress-Stadt wie Leipzig oder Hannover wird Magdeburg nicht werden. Das muss sie auch nicht. Denn in der zweiten Liga wird auch Geld verdient. Ein Kongress mit 2500 Teilnehmern, wie er jetzt bevorsteht, kennt eigentlich nur Gewinner: Den Veranstalter, wenn die Teilnehmer zufrieden sind. Hoteliers und Gastronomen, wenn sie gute Geschäfte machen. Und natürlich die Stadt selbst – wenn sie ihre Schokoladenseite zeigt.