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Das Maß ist übervoll! Reicht es nicht, dass die Rostocker Olympiaruderin Nadja Drygalla im Vorjahr in Unehren aus dem Polizeidienst ausgeschlossen und auf diesem Weg von einer einmaligen Förderchance abgeschnitten wurde? Sie schaffte es trotzdem in den deutschen Frauen-Achter, wurde dann aber genötigt, die Olympiastadt "auf eigenen Wunsch" zu verlassen, als ihre Liaison mit einem bis vor kurzem aktiven Neonazi ruchbar wurde.
Mordio und Zeter überschlagen sich seitdem die Medien, Sportverbände und Politiker aller Couleur ergehen sich in allzu durchschaubaren wie vorschnellen Schuldzuweisungen und Aufrechnungen ihrer angeblichen Versäumnisse.
Es ist eben als vermeintlich durch die Geschichte gebrandmarkter Deutscher allemal opportun, sich beim leisesten Anflug braunen Gedankengutes flugs in die Rolle des unbefleckten Kritikers zu schlüpfen. Doch der Mensch Drygalla hat eine reine Weste. Eindeutig ihre Erklärung gegen Rechtsextremismus und zu Olympia. Die Rostockerin darf nicht fallengelassen werden. Sie hat ihre Chance verdient und könnte zum lebenden "Ausstiegsprogramm" für ihren Partner werden.
Letztlich hat unsere Republik der Endlos-Debatten aber ein willkommenes Thema gefunden, um von ihrem miserabelsten Olympiaabschneiden seit Menschengedenken abzulenken - dank eines scheinheilig aufgebauten und überzogenen Falles Drygalla. Sport
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Das Gerschätsgebaren des MVB spricht doch Bände, schlechter Service, unfreundliches Personal,unfreundlicher Telefon Support und dann noch 20 % erhöhung für Abos,man findet immer ausreden für mehr Geld, soll doch mal die MVB Spitze 20 % Ihrer Gehälter abgeben ...Die erhöhung trifft besonmders dioe ARMEN
Es sind genau diese Halbwahrheiten, wie sie Herr Haseloff in diesem Artikel äußert, die die emotionale Explosion der Beschäftigten vom Professor bis zu pflegerischen Hilfskraft am Klinikum in Halle, ausgelöst haben. Um es deutlich zu sagen: Wir haben gestern 101.000 Unterschriften für den Erhalt beider Universitätskliniken und Medizinischer Fakultäten übergeben, weil dies für die Zukunft in Sachsen-Anhalt erforderlich ist. Dieses Land braucht Ärzte und die Patienten mit schweren und "teuren" Erkrankungen Krankenhäuser, die deren Behandlung leisten können und wollen. Maximale Versorgung ist von Salzwedel bis Zeitz erforderlich! Es gibt auch keine Konkurrenz zwischen den beiden Universitätsklinika in Sachsen-Anhalt um Patienten und Studenten! Die erwähnten Defizite aller Uniklinika in Deutschland sind ein Ergebnis fehlerhafter Bundespolitik. Es würde dieser Landesregierung gut zu Gesicht stehen, wenn sie sich im Bundesrat für die adäquate Bezahlung, der in unseren Häusern erbrachten stationären und ambulanten Leistungen, stark machen würde! Ein Nebeneffekt: Es kostet den Landeshaushalt keinen Cent, würde ihn sogar entlasten. Leider hatte in dieser Landesregierung ausschließlich Birgitta Wolff diesen Weitblick und ihr Rauswurf war das Zeichen für die wahre Politik einer Regierung, die in Halle 48.000 Wählerstimmen erhielt. Unser Aktionsbündnis hat 65.000 Unterschriften in dieser Stadt gesammelt. Wo sieht Herr Haseloff den Wählerwillen? Stattdessen erklärt er als Nebelbombe die alten Planungen im neuen Gewand und denkt es merkt keiner. Aber 20 Jahre Kampf gegen Privatisierung und Schließung der Universitätsmedizin in Halle machen sensibel. Die vom Finanzausschuss Landtages für erforderlich erachtete Fertigstellung des Campus in Halle, für die Mittel in Höhe von 80 Mio. erforderlich sind, und die ca. 10% Reinvestitionsquote werden von Herrn Bullerjahn und seinem Ministerpräsidenten kurzerhand zum Investitionsstau erklärt. Ist dies lediglich Beleidigung der Menschen oder einfach Unwissenheit und Unsicherheit? Klar wird: Wir werden uns in den nächsten Wochen häufiger auf der Straße treffen! Kommende Woche bereits in Magdeburg.
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