Berlin - Deutschland hält trotz der schroffen Absage der neuen griechischen Regierung an der Troika zur Kontrolle der Hilfsprogramme für angeschlagene Euroländer fest.

Es gebe "keinen Anlass, von diesem bewährten Mechanismus abzuweichen", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Wirtz. Es seien auch keine Anhaltspunkte bekannt, die EU-Kommission könne davon Abstand nehmen.

Das Finanzministerium betonte, Kontrollen wie von der Troika aus Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds seien etwa im Vertrag zum Schutzschirm ESM verankert. Dies sei nicht einseitig zu ändern, erläuterte eine Sprecherin.