
Wissenschaftler und Mitglieder von Farmerverbänden aus zwölf Ländern waren zum zweitätigen InnoPlanta Forum gekommen, das gestern auf dem Stiftungsgut Üplingen (Börde) zu Ende ging. Sie sprachen sich für eine offene Diskussion aus und forderten politische Entscheidungen auf der Basis von Fakten statt Emotionen. Vor den Toren formierte sich Widerstand.
Üplingen. Sie wollen alle die Welt retten: die Anti-Gentechnik-Aktivisten, indem sie verhindern, dass gentechnisch veränderte Pflanzen auf deutschen und europäischen Feldern wachsen und die Forscher, Züchter und Landwirte, die von der Gentechnik Antworten auf Zukunftsfragen erwarten.
Die Zufahrt zum Gut wurde von Demonstranten belagert, die teilweise gegen die Versammlungsauflagen verstießen. Die Polizei musste gestern mit Drehleiterhilfe der Feuerwehr zwei Kletterer von ihrem Turnturm holen und Platzverweise erteilen. Teilnehmern der Tagung wurden bei der Anreise Pfiffe oder auch persönliche Begrüßungen zuteil.
Auch Horst Rehberger (FDP), einst Wirtschaftsminister in Sachsen-Anhalt, kam in diesen Genuss. Per Lautsprecheransage würdigten die Aktivisten dessen Engagement: Zugereist aus dem Westen habe er damals nichts eiligeres zu tun gehabt, als wertvolle Steuermillionen in eine fragwürdige Technologie zu pumpen. Zwischendurch spielte ein Trompeter "Unsterbliche Opfer..." Rehberger zuckte mit der Schulter, dass sein Engagement keine Laune war, zeigt, dass er sich nach wie vor für diese, seine Seite positioniert.
Agrar- und Umweltminister Hermann Onko Aeikens (CDU) sagte: "Wir brauchen endlich eine ideologiefreie Diskussion, wie dies bereits bei der roten Gentechnik gelungen ist." Er beklagte, dass die grüne Gentechnik mit dem Hinweis abgelehnt wird, sie sei nicht genügend erforscht. Auf der anderen Seite werde die Forschung aber massiv behindert.
Aeikens sprach sich für klare Kennzeichnungsregelungen aus. 60 Prozent der Kühe haben gentechnisch verändertes Soja im Futtertrog. "Warum sollen wir auf die Milchverpackungen nicht draufschreiben, dass die Kühe mit gentechnisch verändertem Soja gefüttert werden?", fragte Aeikens.
Landtagspräsident Detlef Gürth (CDU) betonte: "Wissenschaftler müssen den Bürgern erklären, was im Gewächshaus, im Labor, im Institut passiert und was da entsteht. Sonst überlassen sie die Diskussion anderen." Mangelnde Information gerade über solche komplexen Vorgänge erzeuge Verunsicherung, daraus entstehe Angst, und Angst führe zu Ablehnung. In einem rohstoffarmen Land wie diesem sei die Zukunft aber nur mit Know-how zu meistern.
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.
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