• 21. August 2014



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US-Amerikaner investieren 200 Millionen Euro und schaffen 200 Arbeitsplätze


Richtfest für Aluminiumwerk in Nachterstedt

06.06.2013 06:10 Uhr |


Von Torsten Scheer


Iven Schneepflug steuert eine Aluminiumblechanlage im schon bestehenden Novelis-Werk in Nachterstedt.

Iven Schneepflug steuert eine Aluminiumblechanlage im schon bestehenden Novelis-Werk in Nachterstedt. | Foto: dpa Iven Schneepflug steuert eine Aluminiumblechanlage im schon bestehenden Novelis-Werk in Nachterstedt. | Foto: dpa

Magdeburg/Nachterstedt l Der US-amerikanische Novelis-Konzern hat gestern in Nachterstedt (Salzlandkreis) für sein rund 200 Millionen Euro teures Aluminium-Recyclingwerk Richtfest gefeiert.

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Mit rund 200 Mitarbeitern und jährlich 400000 Tonnen aufbereite- tem Aluminium wird das Werk das größte seiner Art in Europa sein. Bisher ist es eine Anlage in Manchester in Großbritannien.

Gegenwärtig arbeiten bei Novelis in Nachterstedt rund 600 Frauen und Männer. Sie stellen unter anderem Aluminiumteile für den Fahrzeugbau, die Bauwirtschaft und die Getränke- industrie her. Für die Werk- erweiterung in Nachterstedt hatte unter anderem die gute Infrastruktur mit einem direkten Bahnanschluss gesprochen.

"Die Investition ist einerseits ein gutes Zeichen für den Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt und unterstreicht andererseits den hohen Stellenwert ausländischer Investoren in unserem Land", sagte gestern Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) anlässlich des Richtfestes für das neue Werk.

Information

Fast jedes Jahr riesige Millionen-Ansiedlungen

Die größten Investitionen in Sachsen-Anhalt der vergangenen Jahre:

2012: Aluwerk Novelis Nachterstedt(200 Millionen Euro)

2012: Rechenzentrum T-Systems in Biere (mehr als 100 Millionen Euro)

2011: IDT Biologika Dessau (Arzneimittel; 85 Millionen Euro)

2010: Styron Schkopau (Chemie; 91 Millionen Euro) und DOMO Caproleuna (Chemie, rund 100 Millionen Euro)

2008: Flachglaswerk Os- terweddingen (188 Millionen Euro) und Schwenk Dämmstoffwerk Bernburg (120 Millionen Euro)

Es sei kein Zufall, dass Sachsen-Anhalt führend bei den ausländischen Direktinvestitionen in Ostdeutschland sei, betonte Haseloff mit Verweis auf die zentrale Lage Sachsen-Anhalts in Europa, die in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen aufstrebenden osteuropäischen Märkte vor der Haustür oder eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur.

Für das Projekt gibt es Fördermittel in Höhe von zehn Millionen Euro.

Novelis hat sich zum Ziel gesetzt, dass künftig etwa 80 Prozent aller für die eigene Produktion verwendeten Materialien aus wiederaufbereiteten Stoffen bestehen. Dazu soll in dem neuen Werk Aluminiumschrott wie zum Beispiel gebrauchte Getränkebüchsen eingeschmolzen und in Aluminiumbarren umgegossen werden. Das Besondere dieses Prozesses: Während bei der herkömmlichen Aluminiumherstellung aus Bauxit riesige Mengen Strom benötigt werden, sinkt beim Recyclingverfahren der Energieaufwand um das Zwanzigfache.

Das Aluminium-Recyclingwerk gehört zu den größten Investitionen in Sachsen-Anhalt in den vergangenen Jahren.

Der Novelis-Konzern betreibt weltweit 25 Fertigungswerke und Recycling-Center in zehn Ländern und beschäftigt 11000 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist globaler Marktführer für Aluminium-Walzprodukte, weltweit der größte Wiederverwerter von Aluminium und macht einen Jahresumsatz von mehr als zehn Milliarden US-Dollar. Meinung



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Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2013-06-06 02:17:04
Letzte Änderung am 2013-06-06 06:10:56

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Ohne es zynisch zu meinen (oder doch ?) : Die Altmark, unendliche Weiten. Sie befinden sich an einem Ort, den schon lange zuvor niemand mehr gesehen hat….dieses oder Ähnliches könnte man formulieren, schaut man in die Zukunft der Altmark, wenn die Bahn ihre "Pläne" so umsetzt, wie sie es zu tun gedenkt. Aber wenn dann die Autobahn gekommen ist, und sich in, na sagen wir mal 10 Jahren die ersten Großkonzerne wegen der niedrigen Immo-Preise und der sklavenartigen Löhne, weil es ja sonst keine andere Arbeit gibt, dort ansiedeln wollen, da werden sie mal sehen, wie schnell die Bahn da mitverdienen will. Und DA sollten sich die entsprechenden Kommunen dann aber auch nicht kleinlich in den Forderungen zeigen, wenn es um Durchfahrgenehmigungen durch ihr Territorium und dergleichen geht, soll heissen, es der Bahn dann mit gleichem Zoll zurückzahlen. Und wenn diese Bahn der Meinung ist, die Menschen an den Gleisen hier und jetzt hängen lassen zu können, weil "es sich gerade mal nicht lohnt", dann sollten die entsprechenden Gemeinden einmal prüfen, ob sie die momentane Nutzung der Flächen, auf denen die Gleise verlegt wurden, nicht doch irgendeiner wichtigeren Nutzung zuführen könnten, die dann eine Art Kompensation darstellen würden, z.B. billige Ansiedlung von oben schon erwähnten Konzernen zu nicht zu ignorierenden Angeboten auf eben diesen frei gewordenen Flächen und somit auch Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort. Dann bräuchte auch niemand mehr die Bahn , denn alle könnten mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuss zur Arbeit gehen….Oder aber, wie schon oben erwähnt: Die Altmark, unendliche Weiten...

von pupula am 20.08.2014, 20:45 Uhr

Viele Milchkühe leben in vollautomatisierten Fabriken anstatt auf grünen Wiesen. Andere leben in kleineren Ställen in tierquälerischer Anbindehaltung. Hochleistung vollbringen müssen sie alle. In "Melkkarussells" werden Milchkühe von Robotern gemolken, Computer überwachen alle Daten. Zwischen 20 und 40 kg Milch müssen sie am Tag geben? für jeden Liter Milch muss eine Kuh 500 Liter Blut durch ihr Euter pumpen. Knochenbrüche und Stoffwechselkrankheiten sind unter den Bedingungen in vielen Milchfabriken keine Ausnahmen, der Körper entzieht sich selbst Energie. Unter diesen Belastungen sind die Tiere nach spätestens 5–7 Jahren ausgelaugt und unrentabel. Der letzte Gang führt zum Schlachthof.

von fuerTiere am 20.08.2014, 12:45 Uhr

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