Der Verbraucherpreisindex misst die Preisentwicklung bei Waren und Dienstleistungen.

Grundlage für die Berechnung ist ein Warenkorb aus rund 600 Güterarten. In Deutschland werden jeden Monat von rund 600 Beobachtern in 95 Regionen etwa 300000 Einzelpreise der gleichen Produkte in denselben Geschäften ermittelt, bei einheitlichen Preisen etwa für Bücher geschieht dies im Internet. Wird ein Produkt seltener nachgefragt, wird es im Warenkorb durch ein anderes ersetzt.

Den größten Anteil im Warenkorb macht das Wohnen (Mieten, Strom, Gas) mit fast 32 Prozent aus. Gut 10 Prozent entfallen auf Lebensmittel. Die Ausgaben für Verkehr schlagen mit 13,5 Prozent zu Buche, diejenigen für Freizeit, Unterhaltung und Kultur mit 11,5 Prozent. Die Inflationsrate ist ein Indikator für die Geldwertstabilität. (dpa)