Berlin (AFP) l Kurz vor Ablauf eines Ultimatums der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat die Bahn im Tarifstreit ein neues Angebot vorgelegt. Darin ist eine zusätzliche Absicherung von Lokführern vorgesehen, die wegen eines traumatischen Erlebnisses im Job ihren Beruf nicht mehr ausüben können, wie die Bahn in Berlin mitteilte. Den Betroffenen solle ihr Einkommen für die gesamte Zeit ihrer weiteren Tätigkeit bei der Bahn garantiert werden.

Die Bahn geht allerdings nicht auf die Forderung der GDL ein, für alle Lokführer eine Versicherung für den Fall abzuschließen, dass die Angestellten ihre Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können. Die GDL hatte bis Mittwoch ein Angebot verlangt, sonst drohten Streiks.