Halle (dpa) l Die Halloren Schokoladenfabrik AG aus Halle hat zu Jahresbeginn mehr Schokolade verkauft. Wie das börsennotierte Unternehmen mitteilte, wurde im ersten Quartal ein Umsatz von 27,8 Millionen Euro erzielt. Das waren 23,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Geschäft der belgischen Tochter Bouchard habe erstmals zum Umsatzplus beigetragen. Nach Weihnachten habe Halloren seine Lagerbestände geräumt. Zudem gingen im ersten Quartal mehr Aufträge als im Vorjahr ein. Einen Nettogewinn teilte das Unternehmen nicht mit. Halloren ist nach eigenen Angaben Deutschlands älteste Schokoladenfabrik und seit 2007 an der Börse.

In diesem Jahr wolle Halloren das Exportgeschäft weiter ausbauen und neue Märkte erschließen, betonte Vorstandsvorsitzender Klaus Lellé. Dazu gehörten vor allem Südkorea, Japan und China, sagte er. Konkrete Zielmarken nannte er indes nicht. "In Asien ist Schokolade noch ein rares Produkt", sagte Lellé. Während der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland bei rund 9,3 Kilogramm (2013) liege, seien es in China momentan nur 100 Gramm im Jahr.