Der Nationalpark Harz gehört mit fast 25000 Hektar zu den größten Waldnationalparks in Deutschland. Etwa zwei Drittel des Schutzgebiets liegen in Niedersachsen, der Rest in Sachsen-Anhalt.

Der Nationalpark, der ungefähr zehn Prozent der Gesamtfläche des Harzes ausmacht, erstreckt sich rund um den höchsten Berg, den 1142 Meter hohen Brocken. Das Großschutzgebiet entstand 2006 nach der Fusion der Nationalparks Hochharz (Sachsen-Anhalt) und Harz (Niedersachsen).

In den Wäldern wachsen bis auf eine Höhe von etwa 600 Meter vor allem Buchen, aber auch Eichen, Bergahorn und Eberesche. In den mittleren Höhenlagen bis etwa 800 Meter gibt es Mischwälder, die vor allem mit Fichten und Rotbuchen bewachsen sind. Bis zur Waldgrenze auf rund 1000 Meter Höhe gibt es fast nur noch Fichten. Weitgehend in ihrer Ursprünglichkeit erhalten geblieben sind die Moore. (dpa)