Berlin (dpa) l Die Fronten zwischen dem US-Fahrdienst-Vermittler Uber und der Taxi-Branche verhärten sich. Trotz einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Frankfurt am Main bietet das Startup aus San Francisco seine Dienste weiterhin in Deutschland an. Das Unternehmen hat nun Widerspruch gegen das Verbot eingelegt. Zeitgleich will die Taxi Deutschland Servicegesellschaft vor Gericht Ordnungsgelder gegen Uber durchsetzen - der Firma drohen nach wie vor bis zu 250.000 Euro pro vermittelter Fahrt.

Anders als traditionelle Taxi-Betriebe vermittelt Uber mit seinem Dienst "UberPop" Fahrten unter Privatleuten - und kassiert dafür Provision. Der Dienst ist inzwischen weltweit in über 200 Städten aktiv und liegt als direkte Konkurrenz mit der Taxi-Branche schwer im Clinch.

Uber stellt sich nun gegen die einstweilige Verfügung des Landgerichts Frankfurt. Der Vermittlungsdienst hat die Aussetzung der Verfügung beantragt. Man werde "jede anfängliche Entscheidung anfechten, die Uber darin einschränken soll, seine Technologie und App den Menschen in Deutschland anzubieten", teilte die Firma mit.