0,41 Cent: Höhe der ersten Umlage 2003. Bei 3500 Kilowattstunden Verbrauch waren das 14,35 Euro im Jahr. Heute sind es knapp 220 Euro.

20 Jahre: So lange gibt es für den produzierten Strom eine vom Anschlussdatum abhängige feste Vergütung - und damit Umlagekosten.

China: Der Preisverfall bei Solarmodulen aus China führte zu einem massiven Zubau - und ist heute Hauptgrund für die hohe Umlage.

12 Cent:Ist die durchschnittliche Vergütung je Kilowattstunde für neue Anlagen ab 2015, noch 2010 lag der Durchschnitt bei 25 Cent.

5 Milliarden Euro: Voraussichtliches Rabattvolumen 2015 für stromintensive Firmen bei der EEG-Förderung - diese Kosten sind Teil der Umlage.

Schäuble der Profiteur: Die hohe Umlage beschert Mehreinnahmen in Milliardenhöhe durch die immer oben drauf kommende Mehrwertsteuer.

27,7 Prozent: Ist bereits der Ökostrom-Anteil in diesem Jahr, auch dank des EEG und der vielen Fördermilliarden für Anlagenbetreiber.

Kohle: Zwar hat Ökostrom Braunkohle als wichtigste Quelle überrundet, aber Braun- und Steinkohle liegen weit vorn (45 Prozent Stromanteil).

42 Milliarden Euro: Laut einer Studie waren das 2012 die Kosten in Deutschland durch die Folgen fossiler Energieträger für Klima und Gesundheit. (dpa)