Bis 2020 sollen Investitionen in Forschung und Entwicklung eines Landes mindestens drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes entsprechen. Diese Marke war Teil der Lissabon-Strategie der Europäischen Union. In der aktuellen "Europa 2020"-Strategie wurde dieses Ziel bekräftigt.

Das Programm ist darauf ausgerichtet, Europas Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Drei der vier Bundesländer in Deutschland, die diese Zielmarke erreichen, nämlich Baden-Württemberg, Bayern und Hessen, sind, gemessen am Bruttoinlandsprodukt je Einwohner, die wirtschaftsstärksten Flächenländer in Deutschland. Berlin kann mit seinen vielen Universitäten und Forschungseinrichtungen punkten.

Bemerkenswertist Sachsen, das mit einem Anteil von 2,91 Prozent bereits sehr nahe an der Zielvorgabe liegt. In Sachsen-Anhalt entsprach der Anteil von Ausgaben für Forschung und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt 2012 nur 1,43 Prozent. (ba)