Fachkräfte: Einen flächendeckenden Mangel an qualifiziertem Personal gibt es bislang noch nicht. Das wird sich ändern. Dazu reicht schon ein Blick auf die Auszubildendenzahlen: 1997 sind in den Betrieben Sachsen-Anhalts 70000 junge Menschen ausgebildet worden. 2013 waren es nur noch 29700.

Energiewende: Stromausfälle und Unterbrechungen der Gasversorgung sind in Sachsen-Anhalt die Ausnahme. Entscheidend ist, dass Energie für die Unternehmen bezahlbar bleibt.

Forschung Entwicklung: Der Anteil von Unternehmen, die forschen und entwickeln liegt unter dem Bundesdurchschnitt. Das liegt an der geringen Zahl von Konzernzentralen und an der Größe der Unternehmen. Betriebe, die innovationsorientiert sind, fehlt es häufig an Geld und Personal.

Investitionen: Nach dem Neuaufbau und den Modernisierungen in Sachsen-Anhalt bis 2005 sind die Investitionen zurückgegangen. Derzeit wird mit einem stetig älter werdenden Maschinenbestand produziert. Für die Firmen entstehen dadurch Nachteile im Wettbewerb.

Internationalisierung: Die Exportquote der Unternehmen ist gering. Allerdings tauchen viele Produkte aus Sachsen-Anhalt schlicht in den Statistiken anderer Bundesländer auf, etwa die der Automobilzulieferer. Viele Betriebe weisen dennoch eine zu geringe Vernetzung in der Weltwirtschaft auf. Das betrifft nicht nur den Export, sondern auch die Einbindung in Wertschöpfungsketten. (ba)