Der Handel mit Fremdwährungen ist mit einem Tagesumsatz von zuletzt rund fünf Billionen US-Dollar (vier Billionen Euro) der größte Finanzmarkt der Welt. Anders als zum Beispiel bei Aktienbörsen gibt es auf dem Devisenmarkt kaum nationale Grenzen und es werden rund um die Uhr Geschäfte gemacht. Da der Devisenhandel in den vergangenen Jahren rasant gewachsen ist und zudem kaum reguliert ist, gilt er als Spielwiese für Spekulanten. Dominiert wird der Markt von wenigen großen Akteuren, vor allem Großbanken. Geringste Änderungen bei Referenzsätzen können Händlern oder Banken binnen Sekunden Millionen bringen - oder sie kosten. (dpa)