Vor 45 Jahren gründete August Markl als Student den Münchner ADAC-Ortsverein Scuderia Magra. Nach seinem Medizin-Studium und der Ausbildung zum Radiologen blieb er dem Automobilclub treu und rückte 1992 als Ehrenamtlicher in den Vorstand des ADAC Südbayern.

Der Skandal um gefälschte Ergebnisse beim ADAC-Autopreis durchkreuzte seine Pläne: Als ADAC-Präsident Peter Meyer das Handtuch warf, musste schnell ein Nachfolger gefunden werden. Markl übernahm und betonte, nicht dauerhaft bleiben zu wollen. Seine Radiologie-Praxis betreibt er schon nicht mehr und freute sich eigentlich auf den Ruhestand.

Nun hat er seine Meinung geändert und will auf Bitten des ADAC-Beirats bis Mai 2017 weitermachen.